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Die Zuckerkrankheit
(auch Diabetes mellitus oder Diabetes
genannt) ist eine Stoffwechselkrankheit, bei
der die Regulation des Blutzuckerspiegels gestört
ist. Nach den Mahlzeiten nimmt der Körper die
Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße,
Fette...) über die Blutbahn auf. Die
Verwertung der Nährstoffe wird durch
unterschiedliche Mechanismen geregelt. Im
Falle der Kohlenhydrate erfolgt im Magen-Darm-Trakt
deren Aufspaltung in die kleinsten Einheiten,
die Traubenzucker- oder Glucosemoleküle.
Diese werden in die Blutbahn aufgenommen und
der Blutglucosespiegel steigt an.
Normalerweise steigt nun gleichzeitig der Insulinspiegel
im Blut an. Das Insulin ermöglicht nun, daß
der Traubenzucker umgehend in die Körperzellen
aufgenommen wird und somit der
Blutzuckerspiegel niedrig gehalten wird
(80-120mg Traubenzucker pro dl Blut=4,44-6,66
mmol/l). Bei Menschen mit Diabetes mellitus
besteht ein Insulinmangel, der
verschiedene Ursachen haben kann. Als Folge
diese Mangels steigt der Glucosegehalt
im Blut an und Körperzellen bekommen zu wenig
dieses wichtigen Nährstoffes.
Daraus entwickeln sich die typischen
Anzeichen einer Zuckerkrankheit:
Durst, häufiges Wasserlassen, Antriebsarmut,
Müdigkeit, Mattigkeit, Kraftlosigkeit,
Lustlosigkeit, Sehstörungen, Juckreiz,
Hautentzündungen, Wundheilungsstörungen,
Infektionen der Geschlechtsorgane,
Harnwegsinfekte, Gewichtsverlust
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