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Hb steht für
Hämoglobin. Das ist der wichtigste Eiweißstoff
der roten Blutkörperchen. Er
transportiert Sauerstoff von der Lunge zu den
Körperzellen und beseitigt das dort
entstandene Kohlendioxid. Ein Teil des Hämoglobins
verbindet sich unlösbar mit dem im Blut
befindlichen Zucker (Glucose).
Bei einem Stoffwechselgesunden, der einen
mittleren Blutzuckerspiegel von 90mg/dl hat,
sind etwa 5% aller Hämoglobinmoleküle
untrennbar mit Zucker verbunden. Diese
Prozentzahl bezeichnet man als HbA1c-Wert.
Wenn der mittlere Blutzuckerspiegel höher
ist, verbinden sich mehr Hämoglobinmoleküle
mit Zucker und der HbA1c-Wert erhöht sich.
Die verzuckerten Hämoglobinmoleküle werden
vom Körper nach etwa 90-120 Tagen wieder
abgebaut. Somit spiegelt der HbA1c-Wert den
durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der
vorhergehenden drei Monate wieder, gleichgültig,
ob die Werte in der Zwischenzeit kurzfristig
stark angestiegen oder gesunken sind.
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